Der Turnverein Eisenharz lud seine Übungsleiter*innen und Helfer*innen erneut zu einer Schulung zum Thema „Kinder- und Jugendschutz im Sportbetrieb“ ein. Unter Leitung von Verena Beck, Sozial- und Religionspädagogin, wurden die Teilnehmer*innen unter anderem durch die Leitwerte des Vereins moderiert und mit konkreten Beispielen aus der Praxis konfrontiert. Dabei spielten vor allem Fragen rund um Hilfestellungen eine große Rolle, sowie die offene, vertrauensvolle Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen.
Kinder- und Jugendschutz hat im Turnverein Eisenharz oberste Priorität. Bereits im Jahr 2017 wurde ein "Kinder- und Jugendschutzkonzept" erstellt, das seither regelmäßig an das Sportangebot und die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst wird. Genauso regelmäßig finden daher Informationsveranstaltungen und Fortbildungen für alle Trainer, Übungsleiterinnen und Helfer statt.
Ziel ist es, in allen Situationen angemessen zu reagieren, Sozialkompetenzen in den einzelnen Sportgruppen zu erhöhen und die körperliche, seelische sowie gesundheitliche Entwicklung der einzelnen Vereinsmitglieder individuell zu fördern. Voraussetzung dafür ist vor allem Vertrauen in Personen und Systeme mit Verantwortung.
Besonders wichtig sei dabei auch die Beobachtung der Kinder und Jugendlichen, so Verena Beck. Hat sich das Verhalten eines Kindes geändert? Wie gehen die Kinder miteinander um? Wird ein Kind beschimpft, bedroht oder ausgeschlossen, warum? Frau Beck legte den Anwesenden ans Herz, dass sie aufmerksam sind und Fragen und Aussagen von Kindern ernst nehmen. Als Gesprächspartner steht ihnen eine vom Verein ernannte Schutzbeauftragte zur Seite.
Zum Schluss der Veranstaltung wurde Frau Juliane Jaißle als neue Schutzbeauftragte vorgestellt. Christine Rait, die seit 2017 das Amt innehatte, wurde mit Dank und Anerkennung verabschiedet.
Alle Teilnehmer*innen erhielten eine Teilnahmebestätigung über die Fortbildung.

